Das sind die wichtigsten Symptome der Wechseljahre

Als sogenannte Wechseljahre wird bei Frauen der Übergang von der fruchtbaren in die nicht mehr fruchtbare Zeit beschrieben.  In Europa ist der durchschnittliche Zeitpunkt der Menopause ungefähr das 52. Lebensjahr. Das kann manchmal aber schon deutlich früher der Fall sein. Der Wechsel, der in vier Phasen unterteilt wird, kann insgesamt bis zu zehn Jahre dauern.

Laut einer Studie haben ungefähr ein Drittel der Frauen während der Wechseljahre gar keine Beschwerden, ein Drittel leichte und ein weiteres Drittel hat starke Probleme. Woran aber erkennst du, ob bei dir der Übergang in die Wechseljahre bereits angefangen hat oder ob du dich vielleicht sogar schon mittendrin befindest? Die Wechseljahre können sich mit bis zu 40 unterschiedlichen Symptomen bemerkbar machen und Anhaltspunkte dafür bieten. 

Wir von eve&i haben für dich die wichtigsten Wechseljahressymptome in einer Liste zusammengefasst.

 

Diese Arten von Wechseljahressymptomen gibt es

Die Wechseljahre werden klassischerweise in vier Phasen unterteilt: die Prämenopause, die Perimenopause, die Menopause und die Postmenopause. Um das 40. Lebensjahr herum beginnen langsam  erste Veränderungen im weiblichen Körper, die allmählich das Ende der fruchtbaren Lebensphase einleiten. Diese erste Phase der Wechseljahre wird auch Prämenopause genannt und ist durch den langsamen Abfall des Progesteron Levels gekennzeichnet.  Während du in der Perimenopause trotz beginnenden unregelmäßigen Zyklen theoretisch noch fruchtbar bist, nehmen Zyklen ohne Eisprung zu und die Reproduktionsfähigkeit nimmt immer weiter ab, bis sie in der Menopause gar nicht mehr vorhanden ist. 

Wenn die Perimenopause mit ungefähr 45 Jahren bei dir losgeht, bemerkst du es zunächst vielleicht gar nicht. Deine Periode kann weiterhin regelmäßig kommen und Symptome wie Brustschmerzen oder Schlafstörungen treten noch selten auf.

Auch wenn die Wechseljahre keine Krankheit sind, sondern eine ganz normale Lebensphase, kann die hormonelle Umstellung zu Symptomen führen, die deine Lebensqualität kurz- oder langfristig beeinträchtigen. Bei dir und anderen betroffenen Frauen kann ein breites Spektrum an körperlichen, psychischen, emotionalen oder sexuellen Veränderungen auftreten. 

Zur besseren Orientierung kann man die Anzeichen für die Wechseljahre in unterschiedliche Kategorien aufteilen. Kleiner Tipp: Mit der eve&i Checkliste kannst du deine Beschwerden außerdem einordnen und nach ihrer Häufigkeit beurteilen. Das hilft dir auch im Gespräch mit MedizinerInnen.

Klimakterische Symptome

Klimakterische Symptome sind körperliche und emotionale Anzeichen, die während des sogenannten Klimakteriums (anderes Wort für Wechseljahre) auftreten können. Der Fachausdruck Klimakterium hat übrigens nichts mit dem Klima oder einem Bakterium zu tun, sondern beschreibt den Zeitraum, in dem Frauen von ihren fruchtbaren in ihre unfruchtbaren Jahre übergehen. 

Der Grund für klimakterische Symptome ist der natürliche Hormonrückgang – vor allem von Östrogen und Progesteron – im weiblichen Körper. Die häufigsten Symptome, die hormonell bedingte Hinweise auf die Wechseljahre sein können im Kurzüberblick:

Psychische Symptome

Auch psychische Symptome können vor oder während der Wechseljahre durch hormonelle Veränderungen entstehen. Sie können individuell von Frau zu Frau variieren und mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt sein oder auch gar nicht vorhanden sein. 

Folgende psychischen Symptome können natürlich verschiedene Ursachen haben, die nicht mit den Wechseljahren zusammenhängen, aber sie können auch auf die (kommende) Menopause hindeuten und treten vermehrt in dieser Zeit des Wechsels auf:

Sexuelle Symptome

Wechseljahressymptome sind vielfältig und können auch Einfluss auf die Libido und das allgemeine sexuelle Wohlbefinden der betroffenen Frauen haben. Durch den Östrogenmangel bedingt, kommt es zu einer Veränderung der Scheidenhaut – sie wird trockener und die Wand dünner. Das kann unter anderem zu Schmerzen beim Sex und Libidoverlust führen. Es gibt aber auch hier Behandlungsmöglichkeiten. Bei Scheidentrockenheit bietet sich zum Beispiel eine lokale Östrogenisierungstherapie an.  

Was sind die ersten Anzeichen für die Wechseljahre?

Um das 40. Lebensjahr herum beginnen langsam  erste Veränderungen im weiblichen Körper, die allmählich das Ende der fruchtbaren Lebensphase einleiten. Diese erste Phase der Wechseljahre wird auch Prämenopause genannt. Diese Phase kann häufig auch noch ganz unbemerkt bleiben. Es kann zu ersten Unregelmäßigkeiten im Zyklus kommen und auch Stimmungsschwankungen oder ein Spannungsgefühl in der Brust sind mögliche Symptome in dieser frühen Phase. 

Das geschieht durch Veränderungen im Hormonhaushalt schon vier bis zehn Jahre vor der tatsächlichen Menopause und der letzten Menstruation. Langsam, aber sicher, geht die Produktion der Hormone Progesteron und Östrogen zurück und die Zyklen werden unregelmäßiger. Das liegt auch daran, dass dein Eizellenvorrat geringer wird und seltener Eisprünge stattfinden. 

Nicht alle davon lassen sich konkret damit in Verbindung bringen. Mögliche Symptome, die sich bei vielen Frauen in der Prä- und Perimenopause zeigen sind: 

  • Gewichtszunahme
  • Kopfschmerzen und Migräneanfälle
  • Müdigkeit und Erschöpfung

Bitte beachte, dass diese Symptome immer nur Anhaltspunkte darstellen. Nur, weil sie bei dir zutreffen, muss das nicht bedeuten, dass du dich in der Vorphase der Wechseljahre befindest. Besprich dich hierzu im Zweifelsfall immer mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. 

Du möchtest die Wechseljahre von Anfang an selbstbestimmt erleben? Starte jetzt unseren kostenlosen MenoKompass und finde heraus, ob du in den Wechseljahren sein könntest und an welchen Themen du ansetzen kannst. 

 

Mögliche Beschwerden und Anzeichen im Detail erklärt

Jetzt weißt du, was in den Wechseljahren grundsätzlich auf dich zukommen kann. Damit du ein noch besseres Verständnis für den körperlichen Umbruch entwickelst, erklären wir dir nun die einzelnen Wechseljahresbeschwerden genauer.

Angstzustände

Für Angstzustände gibt es viele Gründe. Natürlich können sie durch Stress ausgelöst werden oder aufgrund psychischer Erkrankungen entstehen. Allerdings können Angstzustände vor allem während der Wechseljahre häufiger auftreten. Sollten dich Panikattacken und dauerhafte Angstzustände im Alltag belasten, solltest du unbedingt ärztlichen Rat suchen. 

Antriebslosigkeit

Du kannst dich an manchen Tagen nicht einmal mehr zu kleinen Tätigkeiten und Aufgaben motivieren? Das liegt nicht – oder zumindest nicht unbedingt – an Faulheit. Deine Antriebslosigkeit könnte durch einen Testosteronmangel entstanden sein. Dieser kommt in den Wechseljahren vor und kann einen negativen Einfluss auf deine Motivation und Vitalität haben.

Blasenschwäche und Inkontinenz

Im Zuge der Wechseljahre bemerken viele Frauen die Zunahme einer Blasenschwäche oder erleben sogar Inkontinenz. Dies kann jedoch durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst werden, was im Medizinerdeutsch als “multifaktoriell” beschrieben wird. Genetische Faktoren, vorangegangene Geburten, Übergewicht oder aber auch bestimmte stehende Tätigkeiten stellen ein paar dieser Faktoren dar. Aber auch eine hormonelle Umstellung mit abnehmenden Östrogenspiegeln, wie sie in den Wechseljahren geschieht, beeinflusst das Bindegewebe und ist ein weiterer Faktor. Das Bindegewebe erfüllt gerade im Beckenboden eine wichtige Halt- und Stützfunktion und ist somit auch wichtig für das Thema Kontinenz. Häufig findet Blasenschwäche ein Herabsenken der Organe statt, was dazu führt, dass die Harnblase Urin nicht mehr sicher halten kann. Hierdurch wird auch die Entstehung von Harnwegsinfekten begünstigt.  Wenn du unter einer Blasenschwäche oder Inkontinenz leidest, ist eine gründliche Untersuchung bei deinem Arzt/Ärztin nötig, damit die für dich richtige Therapie eingeleitet werden kann. 

Bluthochdruck

Östrogen hat mit seiner Wirkung auch einen Einfluss auf unser Herz-Kreislaufsystem. Somit können sich durch die Wechseljahre kardiovaskuläre Aspekte ändern. Unter anderem kann es bei manchen Frauen zu einem erhöhten Blutdruck kommen und allgemein besteht verglichen mit der Zeit vor den Wechseljahren ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. 

Brain Fog (Konzentrationsschwierigkeiten)

Auch auf das Gehirn wirkt sich die sinkende Östrogenproduktion aus. Es gibt Hinweise, dass Östrogen für gute kognitive Fähigkeiten mitverantwortlich ist. Sinkt die Östrogenkonzentration, könnte es für dich also schwerer werden dich zu konzentrieren. Viele Frauen beklagen zudem ein schlechteres Kurzzeitgedächtnis. Das nennt man dann auch Brain Fog – ein nebliger Zustand im Gehirn.

Brustschmerzen

Hormonelles Ungleichgewicht kann dazu führen, dass dein Körper mehr Wasser einlagert. Dabei kann sich auch das Brustgewebe schmerzhaft verändern. Die Brustschmerzen treten eher in der Perimenopause und Menopause auf, da sie zyklusabhängig sind und in der zweiten Zyklushälfte stärker werden.

Depressive Verstimmungen

Bist du immer wieder grundlos traurig oder deprimiert? Dafür gibt es viele Gründe. Einer davon: Hormonschwankungen. Sofern deine Symptome dauerhaft auftreten oder belastend sein, kann es helfen, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

Erschöpfung

Müde. Ausgelaugt. Entkräftet. All das beschreibt, wie du dich fühlst? Die Schwankungen der Hormonkonzentration können zu diesen Anzeichen führen. Womöglich hast du aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt oder leidest unter Eisenmangel. Ein Bluttest im Labor bringt Klärung.

Gelenkschmerzen

Die Wechseljahre können auch Symptome hervorrufen, die auf den ersten Blick erstmal gar nicht damit in Verbindung gebracht werden. Ein Beispiel sind Gelenkschmerzen, von denen  viele Frauen berichten. Doch was haben die Hormone mit den Gelenken zu tun ? Durch den Östrogenmangel werden die Durchblutung und die Kollagenproduktion verringert. Dieses führt häufiger zu Schmerzen in den Gelenken. Zusätzlich fällt auch noch der antientzündliche Effekt von Östrogen weg. Gelenkschmerzen können also eine Folge der hormonellen Umstellung während der Wechseljahre sein. 

Gewichtszunahme

Gewichtszunahme ist während der Wechseljahre ein häufiges Symptom. Unter anderem durch weniger Muskelmasse verbraucht dein Körper weniger Energie und hat einen geringeren Kalorienbedarf. Außerdem reagierst du sensibler auf Insulin und lagerst leichter Fett ein. Der Östrogenmangel verändert auch die Körperfettverteilung und kann eine Gewichtszunahme fördern. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist nach den Wechseljahren erhöht. 

Haarausfall

Frauen, die schon einmal schwanger waren, kennen es vielleicht: Nach der Schwangerschaft neigt man zu Haarausfall. Gründe für Haarausfall sind vielfältig und können auch auf Eisenmangel, Medikamentennebenwirkungen oder bestimmte Autoimmunerkrankungen hinweisen. Aber auch Östrogenmangel kann Haarausfall bedingen und tritt somit bei manchen Frauen auch vermehrt  in den Wechseljahren auf. 

Haarwuchs im Gesicht

Nicht nur Haarausfall, sondern auch vermehrter Haarwuchs kann eine Folge der Wechseljahre sein.Durch die hormonellen Umstellungen in den Wechseljahren kommt es zu einer relativen Veränderung zwischen Östrogenen und Androgenen. Hierdurch kann ein kann das Wachstum der Haare im Gesicht begünstigt werden. So entsteht der allseits bekannte, aber selten willkommene Damenbart. 

Harnwegsinfekte

Deine Vagina ist durch den veränderten Aufbau der Schleimhäute anfälliger für bakterielle Infektionen. Das liegt unter anderem an fehlenden Milchsäurebakterien und einem gestörten pH-Wert, der im Normalfall eine Schutzbarriere für Bakterien bildet.

Hautalterung

Weniger Östrogen, dafür mehr Falten: Eine beschleunigte Hautalterung macht vielen Frauen während der Wechseljahre Probleme. Durch den Östrogenmangel kann deine Haut Flüssigkeit nicht mehr so gut speichern. Hierdurch kann es passieren, dass deine Haut an Elastizität verliert und allgemein trockener und dünner wird.

Herzrhythmusstörungen

Herzstolpern, Herzrasen und ein verlangsamter Herzschlag können durch hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre auftreten. Solltest du dir deshalb bezüglich deiner Gesundheit Sorgen machen, kontaktiere eine Ärztin oder einen Arzt und lass dich beraten.

Hitzewallungen (Schweißausbrüche)

Neben erhöhten Kaffee- oder Alkoholkonsum können auch Übergewicht, Hormonschwankungen oder Schilddrüsenerkrankungen zu Hitzewallungen führen. Die Veränderungen im Östrogen- und Progesteronspiegel können Fehlinterpretationen der Körpertemperatur in einem Gehirn auslösen. Die Folge? Deine Blutgefäße weiten sich und die Durchblutung der äußeren Körperregionen nimmt zu. Schweißausbrüche werden deshalb oft von Herzklopfen begleitet. 

Knochenschmerzen

Östrogen ist für den stabilen Knochenaufbau zuständig. Sobald das Hormon weniger wird, steigt dein Risiko für Erkrankungen wie Osteoporose (“Knochenschwund”). Es ist sogar möglich, dass deine Knochen leichter brechen.

Libidoverlust

Testosteron steigert die Libido. Wenn das Geschlechtshormon bei dir absinkt, kann deine Lust auf Sex darunter leiden. Auch möglich: Durch Scheidentrockenheit entstehen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Dass du in diesem Fall weniger Lust verspürst, ist ganz normal. Viel Entspannung und Gleitgel können hilfreich sein.

Muskelschmerzen

Mangelnde Durchblutung kann zu Muskelschmerzen in den Wechseljahren führen. Diese wird durch das Absinken des Östrogenspiegels bedingt.

Nachtschweiß

Nachtschweiß hat ähnliche Ursachen wie Hitzewallungen. Dein Gehirn missinterpretiert die Körpertemperatur wegen des veränderten Östrogenspiegels. Durch nächtliches Schwitzen will es dich abkühlen.

Nervosität

Unruhe und Nervosität entstehen durch weniger Östrogen. Das Geschlechtshormon wirkt eigentlich hormonausgleichend und aktivierend, die sinkende Produktion hat gegenteilige Auswirkungen.

Osteoporose

Ohne Östrogen funktioniert der Knochenaufbau schlechter. Auch die Knochendichte nimmt signifikant ab. Sprich dieses Thema aktiv mit deinem/deiner Arzt/Ärztin an, um dein individuelles Risiko für Osteoporose einzuschätzen und mögliche Vorsorgeuntersuchungen zu besprechen.  

Reizbarkeit

Als stimmungsaufhellendes Hormon sorgt Östrogen für gute Laune. Sobald die Konzentration des Hormons abnimmt, steigt die Anfälligkeit für Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen.

Scheidentrockenheit

Durch den Östrogenmangel bedingt kommt es zu einer Veränderung der Scheidenhaut. Die Scheidenhaut wird weniger durchblutet und bildet weniger Scheidensekret, weshalb sie insgesamt trockener und empfindlicher wird. Mögliche Folgen der Scheidentrockenheit können Juckreiz, Brennen oder aber auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sein. 

Schilddrüsenprobleme (Hashimoto-Thyreoditis)

Schilddrüsenprobleme betreffen Frauen zehnmal häufiger als Männer. Sie stehen zwar nicht unmittelbar in Verbindung mit den Wechseljahren, zeigen sich aber oft zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Infolgedessen entstehen chronische Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Stoffwechselstörungen. Du vermutest, dass mit deiner Schilddrüse etwas nicht stimmt? Deinen Hormonstatus kannst du im Labor oder bei deinem Arzt oder deiner Ärztin bestimmen lassen und bekommst so schnell Klarheit. 

Schlafstörungen

Man könnte meinen, dass du durch die erhöhte Müdigkeit in den Wechseljahren besser und tiefer schläfst. Leider ist das aber ganz und gar nicht so – im Gegenteil haben die hormonellen Umstellungen – vor allem das abfallende Progesteron- einen negativen Einfluss auf deine Schlafqualität. Mögliche Hitzewallungen können zusätzlich noch deine Aufwachphasen begünstigen und dafür sorgen, dass du nicht so gut durchschläft wie früher.

Schmerzen beim Sex

Durch den Östrogenmangel in den Wechseljahren werden u. a. die Schleimhäute von Scheide, Harnröhre und Blase weniger dick aufgebaut. Dadurch kann sich deine Scheide trockener anfühlen und ist leichter verletztlich: Es kann zu Juckreiz oder Brennen kommen und beim Sex kann die Trockenheit zu Schmerzen führen

Schwindel

Ständige Schwankungen im Hormonlevel lösen Schwindel aus. Als Auslöser für Gleichgewichtsstörungen gelten aber auch Panikattacken.

Stimmungsschwankungen

Früher kanntest du Stimmungsschwankungen als prämenstruelles Syndrom (PMS), heute werden sie durch die Hormonumstellung bedingt. Der Körper muss erst lernen, wie er damit umgehen soll.

Trockene Schleimhäute

Neben deiner Vagina können sich jegliche Schleimhäute – also auch jene in den Augen und im Mund – trocken anfühlen. Diese unangenehme Begleiterscheinung der Menopause ist hormonell bedingt.

Vaginale Atrophie

Deine Vagina und ihre Schleimhäute werden durch das Geschlechtshormon Östrogen feucht gehalten. Sobald die hormonelle Produktion zurückgefahren wird, werden die Schleimhäute dünner, empfindlicher und trockener. Vaginale Atrophie entsteht und jede Berührung kann brennen.

Verdauungsprobleme

Die Wechseljahre haben Einfluss auf den gesamten Körper. Deine Darmflora kann ebenso darunter leiden. Der niedrigere Östrogenspiegel lässt das Stresshormon Cortisol ansteigen, wodurch deine Verdauung beeinträchtigt wird. 

Vergesslichkeit

Hormonelle Veränderungen scheinen auch Auswirkungen auf einige Gehirnfunktionen zu haben. Somit treten Gedächtnisprobleme und Vergesslichkeit häufig vermehrt um die Menopause herum auf. 

Wassereinlagerungen

Während der Hormonumstellung in den Wechseljahren kann es durch die zeitversetzten Veränderungen auch zwischenzeitlich zu einem Östrogenüberschuss kommen, was eine vermehrte Einlagerungen von Wasser im Gewebe begünstigt. Du beobachtest dieses Symptom wahrscheinlich vor allem bei einem Anschwellen der Finger, Beine oder Füße.

Zwischenblutungen

Bemerkst du in manchen Schmierblutungen unabhängig von deiner eigentlichen Periode? Normalerweise ist das kein Grund zur Panik und während der Wechseljahre sehr häufig. Sofern zusätzlich Schmerzen auftreten, solltest du aber vorsichtshalber deinen Gynäkologen oder deine Gynäkologin konsultieren. 

Zyklusunregelmäßigkeiten

Der Eisprung wird mit zunehmendem Alter immer unregelmäßiger und bleibt irgendwann ganz aus. Somit kommt es zu Zyklusschwankungen. Es kann auch sein, dass du Unregelmäßigkeiten bei deiner Menstruationsblutung bemerkst und diese plötzlich kürzer oder stärker ausfällt. Das liegt am Östrogen und Progesteron.

Hilfe ist in Sicht

Gehörst du zu den zwei Drittel der Frauen, die im Klimakterium mit leichten oder starken Symptomen kämpfen? Keine Sorge. Es gibt von einer Hormonersatztherapie bis hin zur Einnahme von pflanzlichen Präparaten einige Behandlungsmethoden, die Abhilfe schaffen können. 

eve&i arbeitet fleißig daran, Frauen wie dich während der Wechseljahre zu unterstützen. Bald kannst du bei uns mehr zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten lesen. Bis dahin kannst du uns bei Fragen und Anregungen jederzeit an [email protected] schreiben! Wir freuen uns auf dich.

 

Quellen: 

https://www.menopause-gesellschaft.de/themen/menopause/

https://flexikon.doccheck.com/de/Klimakterium

https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-062l_S3_KF_Peri-Postmenopause-Diagnostik-Intervention_2018-11.pdf